30 Minuten oder weniger (Kinostart: 24.11.2011)

Diese sind Dwayne (Danny McBride) und Travis (Nick Swardson). Sie müssen 100.000 Dollar auftreiben, um einen Auftragskiller zu bezahlen, der Dwaynes Vater ermorden soll. Daher zwingen sie Nick eine Bank auszurauben. Um sicherzustellen, dass er auch wirklich kooperiert, binden die beiden Aushilfsgangster dem Pizzaboten einen Bombengürtel um, der in zehn Stunden hochgeht, sofern er bis dahin nicht die 100.000 Dollar aufgetrieben hat. Daraufhin bittet Nick seinen besten Freund Chet (Aziz Ansari), mit dem er aktuell im Clinch liegt, um Hilfe. In der Folge müssen sich die beiden wieder versöhnen um die Bank auszurauben und damit Nicks Leben zu retten. Das alleine ist schon schwierig genug, doch dann taucht auch noch ein mexikanischer Killer (Michael Peña) auf…
Regisseur ist Ruben Fleischer („Zombieland“) und Produzent ist kein geringerer als Ben Stiller. Mit Jesse Eisenberg ist der Hauptdarsteller einer der vielversprechendsten Jungtalente Hollywoods, aber trotzdem überzeugt der Film nicht auf ganzer Länge, schon gar nicht gemessen an dem „Vorgänger“ Zombieland. Dies liegt zum einen daran, dass Zombieland ein sehr hoher Maßstab ist, zum anderen aber auch daran, dass der Film mehr wirkt, wie eine seichte Komödie mit bemühten Darstellern, der es jedoch an Lässigkeit fehlt. Der Film ist sehr witzig und auf jeden Fall geeignet, wenn man sich einfach nur amüsieren möchte, jedoch wirkt er mehr wie eine Beschäftigung für die Mittagspause, gemessen an dem Potenzial, das in Jesse Eisenberg steckt.
Einen makabren Beigeschmack erhält die Story aber, wenn man erfährt, dass sich eine solche Situation wirklich einmal zugetragen hat. Im Jahr 2003 wurde der Pizzabote Brian Wells In Erie, Pennsylvania, gekidnappt und mithilfe einer Bombe gezwungen eine Bank auszurauben. Der vermeintliche Bankräuber wurde von der Polizei festgenommen und während man auf das Bombenentsicherungskommando wartete, explodierte die Bombe und tötete Brian Wells. Aufgrund dieses realen Vorfalls kam es im Internet zu Boykottaufrufen des Filmes.








