Bereits 2 Jahre nach dem mäßig erfolgreichen Horrorthriller OUIJA – SPIEL NICHT MIT DEM TEUFEL schob Universal Pictures Germany den zweiten Teil in Form eines Prequels hinterher. Am 23.Februar beginnt der Heimkinostart und zu diesem Anlass haben sich meine geschätzten Blogger-Kollegen und ich Gedanken darüber gemacht, wie unser perfekter Horrorfilmeabend auszusehen hat.

Die verwitwete Alice Zander (Elizabeth Reaser) lebt zu den Hochzeiten der wilden 60er mit ihren beiden Töchtern Paulina und Doris (Annalise Basso und Lulu Wilson) in der kalifornischen Millionen-Metropole. Ihren Lebensunterhalt verdient Alice damit, Ahnungslosen mit ihrem Ouija-Spielbrett, und mit der Hilfe ihrer Töchter, die volle Ladung Dämonen-Spuk vorzuschwindeln. Der Spaß ist allerdings sehr schnell vorbei, als Alice bei einer Séance unfreiwillig einen echten Geist zu sich einlädt, der Besitz von der jüngsten Tochter Doris ergreift. Und dieser ist alles andere als harmlos. Zeit für Mutter und Tochter, sich unvorstellbaren Ängsten zu stellen, um die Jüngste der Familie zu retten und das Böse zurück auf die andere Seite zu schicken…

BLOGGER-SPECIAL

Unter dem Motto „Der perfekte Horror-Filmeabend“ haben sich meine Blogger-Freunde und ich einmal das Köpfchen darüber zerbrochen, welche Rituale wir vollziehen, um den perfekten Gruselabend vor der Glotze genießen zu können.

Mit das Wichtigste für einen perfekten Filmeabend mit Vertretern des Horrorgenres ist, dass der Ton stimmt. Geister- und Dämonenfilme, bzw. schlechthin Gruselfilme, leben von Schockeffekten (sogenannten Jump-Scares). Diese beziehen ihre Fähigkeit, den unschuldigen Betrachter durch ein plötzliches Bild zu erschrecken, ausschließlich aus der Verbindung mit einem plötzlichen verstörenden Geräusch (z.B. einem Kreischen). Je lauter das Geräusch, desto länger der Kreislaufkollaps. Doch gerade hier ist äußerste Vorsicht geboten! Denn seien es zu dünne Wände, zu hellhörige Nachbarn, oder schlicht und ergreifend ein Fenster, welches man vor Sichtung des Filmes vergaß zu schließen: es kam bereits zu unerwünschten Polizeieinsätzen durch zu laute Horrorfilme.

Des Weiteren schaue ich Gruselfilme niemals tagsüber, bzw. wenn die Mittagssonne durch die Fenster knallt. Bei jedem anderen Genre, auch Subgenres des Horrors wie Splatter oder Slasher, ist dies durchaus vertretbar. Aber Gruselfilme sind per se meist dunkel gehalten und die schaurigen Szenen spielen auch im Film meist nachts. Eine Festbeleuchtung stört hier also nicht nur die Atmosphäre, sondern ebenfalls die Klarheit des Bildes.

Doch die für mich relevanteste Voraussetzung einen Horrorfilm maximal genießen zu können ist, den Film ganz alleine zu gucken. Wobei sich das nicht ausschließlich auf Horrorfilme beschränkt; Ich empfinde es einfach als unangenehm, wenn bei einem Film geredet wird. Es werden grundsätzlich Dialoge verpasst, wirken sie noch so banal oder pathetisch, welche dann letztendlich den Verlauf der Geschichte beeinflussen und irgendwann die Frage aufwerfen: „Warum ist das denn jetzt passiert?“ Am gravierendsten wirkt sich dieser Fauxpas allerdings tatsächlich auf den Horrorfilm aus; Denn nicht nur einmal habe ich erlebt, dass die spannungsaufbauenden Schauderszenen regelrecht kaputtgeredet wurden und der vermeintliche Jump-Scare dann lediglich belächelt wurde. Und schließlich wurde dann behauptet, der Film wäre langweilig gewesen … 🙂

Natürlich haben meine Blogger-Freunde ebenfalls einige Ansprüche, wie der perfekte Horror-Filmeabend auszusehen hat. Schaut Euch die Ergebnisse an: Wewantmedia.de, CineKie.de und Myofb.de.

Tobi

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