Die Entführung der U-Bahn Pelham 123





Filminhalt:

14 Uhr. Ramos, ein ehemaliger U-Bahnfahrer, übernimmt das Steuer und startet: „Siehst Du,“ sagt er zu Ryder, „ich sagte doch, ich kann das.“ – „Gigantisch. Für den Scheiß bist Du ja auch hier.“ Wenig später hält der Zug. Garber registriert das auf seinem riesigen Monitor. Er meldet sich per Funk im Fahrerhaus: „Pelham 123, warum halten Sie? Sie haben grünes Licht!“ Er erhält keine Antwort. Ramos koppelt alle anderen Waggons ab, die nun führerlos rückwärts rollen. Ein Mann gibt sich als Bahnpolizist zu erkennen und wird auf der Stelle von Bashkim erschossen. Ryder gibt Regina über Funk den Auftrag, die Passagiere des übrigen Zugs, der zum Stehen gekommen ist, über die Gleise zurück zum letzten Bahnhof zu geleiten. Danach kehren Gomez, der noch den Streckenabschnitt von der Stromversorgung trennt, und Bashkim zu Ryder zurück. Ryder nimmt über den Bahnfunk Kontakt zu Garber auf, meldet, dass er die U-Bahn entführt und 18 Passagiere als Geiseln genommen hat. Dabei nennt er ihm eine Summe, die er als Wert eines New Yorkers festgelegt hat und lässt Garber ausrechnen, wie hoch er das gesamte Lösegeld veranschlagt: 10 Millionen Dollar und einen Cent.
14 Uhr 13. Ryder nennt die Bedingungen: Das Geld muss in einer Stunde bei ihm eingetroffen sein, sonst berechnet er einen „Säumniszuschlag“ von einer Geisel pro Minute. Ryder und Garber treten in einen Dialog ein, der den Rahmen einer normalen Kommunikation zwischen einem Geiselnehmer und einem Mittelsmann sprengt. Garber versucht, Details über Ryder herauszufinden, um seine Gefährlichkeit abschätzen zu können. Als Camonetti (John Turturro), Spezialist einer Sondereinheit für Geiselnahme der New Yorker Polizei, eintrifft, legt Garber ihm seine Einschätzung der Situation und der Person Ryders dar. Da Ryder sehr viel Vergleiche mit Geldhandel, der Börse und Warentermingeschäften in die Unterhaltung hat einfließen lassen, vermutet Garber, dass es sich bei Ryder um einen ehemaligen Finanzmakler, zumindest aber um einen Ex-Geschäftsmann handelt. Garbers Chef, der die Rolle seines Untergebenen in der ganzen Angelegenheit mit großem Argwohn beobachtet hat, schickt ihn kurzerhand nach Hause.
Inzwischen wird der kurz vor der Pensionierung stehende Bürgermeister (James Gandolfini) in der U-Bahn über die Situation informiert. Er schlägt vor, mit der U-Bahn weiterzufahren, das gehe am schnellsten. Warum die Täter wohl „nur“ 10 Millionen fordern, will der Bürgermeister von seinem Berater LaSalle (John Benjamin Hickey) wissen. Weil das genau das Limit ist, was die Stadt in einem solchen Fall bereitzustellen in der Lage ist, lautet die Antwort … Unterdessen muss ein Passagier, Mr. Thomas (Jason Butler Harner), dringend pinkeln, und ein kleiner Junge schließt sich ihm an. „Wir wollen doch nicht auf irgendeine Liste von Amnesty International kommen,“ kommentiert Ryder und lässt eine Tür öffnen.

Camonetti übernimmt die Verhandlungen, was Ryder so verärgert, dass er droht, den Zugführer Jerry (Gary Basaraba) zu erschießen. Als Camonetti nicht reagiert, tut er es auch. Camonetti ist geschockt, lässt Garber sofort zurückholen. Binnen weniger Sekunden sitzt Garber wieder in der Kommandozentrale und spricht mit Ryder. Garber wirft Ryder die Ermordung von Jerry vor, doch der kontert: „Die verfickte Scheiß-Stadt New York hat Jerry getötet. Das größte Rattenloch der Welt hat Jerry getötet!“ Inzwischen kommen die Ermittler zu dem Schluss, dass sich ein Insider unter den Tätern befinden muss, denn der Wagen mit den Geiseln steht genau auf einer Anhöhe, von der aus man 100 Meter in jede Richtung des Tunnels sehen und somit alles, was sich nähert, sofort erkennen kann. Dennoch schickt die Polizei Einheiten in den Schacht, die sich der entführten U-Bahn so weit wie möglich nähern. Camonetti will von Garber das Einverständnis für eine Hausdurchsuchung, um womöglich Beweismittel für eine Beteiligung Garbers an der Entführung sicherstellen zu können. Widerstrebend willigt der ein.
Der Insider ist Gomes, der vor Jahren als Fahrer gearbeitet, dann aber alkoholisiert einen Unfall verursacht hat, bei dem acht Fahrgäste ums Leben kamen. Gomes meint zu Ryder, dass Garber ein hohes Tier bei den Verkehrsbetrieben MTA ist, zumindest habe der, bevor Gomes ins Gefängnis ging, den ganzen Laden geschmissen. Dass Garber Telefondienst macht, hält er für verdächtig. Ryder, der während der ganzen Entführung über sein Notebook die dramatisch sinkenden Börsenkurse verfolgt hat, „googelt“ Garber – und findet Informationen über die Korruptionsvorwürfe gegen ihn. Ryder ruft Garber an, erkundigt sich nach dessen Werdegang und kommt schnell darauf zu sprechen, ob er sich bei der Empfehlung für den Kauf neuer Waggons in Japan hat bestechen lassen. Er müsse sich doch jetzt, wo er heruntergestuft wurde, gedemütigt fühlen. „Wie hast Du das angestellt?“ will Ryder wissen. „Ich habe gar nichts angestellt.“ Das bringt Ryder so in Rage, dass er das Führerhaus verlässt und sich im Abteil eine Geisel schnappt, den jungen George (Alex Kaluzhsky). Auch hier beginnt er sekundenweise von einer Minute auf Null zu zählen, bis Garber in letzter Sekunde gesteht, 35.000 Dollar eingesteckt zu haben – damit rettet er Georges Leben. George hatte noch bis kurz vor der Entführung mit seiner Freundin auf seinem Notebook gechattet – und die hat inzwischen festgestellt, dass die Webcam immer noch läuft und Bilder aus dem Geisel-Waggon liefert. Sie meldet sich bei der Polizei, was dazu führt, dass die Einsatzzentrale nun Live-Bilder aus der entführten U-Bahn geliefert bekommt. Ramos wird dadurch identifiziert.

Ryder bietet dem Bürgermeister ein Geschäft an: Er wäre bereit, alle Geiseln freizulassen, wenn dieser sich im Austausch zur Verfügung stellen würde. Doch aus dem Deal wird nichts, der Bürgermeister kneift. Inzwischen aber ist das Lösegeld unterwegs und wird mit einer Motorradeskorte quer durch die Stadt transportiert. Es kommt zunächst zu mehreren Kollisionen und Unfällen, schließlich aber rast ein Geldtransporter in das Polizeiauto mit dem Geld. Der Transfer muss mit einem Motorrad fortgesetzt werden. Die daraus resultierende Zeitverzögerung quittiert Ryder mit der Ermordung einer Geisel. Es kommt zu einem weiteren Zwischenfall: Ein Scharfschütze hat Ramos im Führerhaus ins Visier genommen. Als eine Ratte in das Hosenbein des Polizisten kriecht, löst sich ein Schuss, die Kugel durchschlägt die Scheibe und trifft Ramos tödlich in den Kopf. Und während zur Freude von Ryder die Börsenkurse entführungsbedingt ins Bodenlose fallen, während der Goldpreis dafür ins Unermessliche steigt, trifft endlich das Geld ein. Garber glaubt aufatmen zu können, aber Ryder nimmt ihn in die Pflicht: Er und kein anderer soll ihm die 10 Millionen in den U-Bahnschaft bringen …
DVD und Blu-Ray Daten:
| DVD | |
| Tonqualität: | 5.1 Dolby Digital |
| Bild: | 16:9 Widescreen (2.40:1) |
| Sprachen: | Deutsch, Englisch |
| Untertitel: | Deutsch, Englisch, Türkisch |
| Bonusmaterial: | Kommentar von Regisseur Tony Scott, Kommentar von Drehbuchautor Brian Helgeland und Produzent Todd Black, Keine Zeit zu verlieren: Making of “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″, “Third Rail”: Das U-Bahn System von New York, Von oben nach unten: Charakterstilisierung, Das Marketing für “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″ |
| Blu-Ray | |
| Tonqualität: | DTS-HD Master Audio 5.1 |
| Bild: | 16:9 Widescreen (2.40:1) – 1080p |
| Sprachen: | Deutsch, Englisch, Italienisch |
| Untertitel: | Deutsch, Dänisch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Finnisch, Hindi, Italienisch, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch |
| Bonusmaterial: | Kommentar von Regisseur Tony Scott, Kommentar von Drehbuchautor Brian Helgeland und Produzent Todd Black, Keine Zeit zu verlieren: Making of “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″, „Third Rail“: Das U-Bahnsystem von New York, Von oben bis unten: Charakterstilisierung, Das Marketing für “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″, cineChat |







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