Kritiken – Film | Kino7.de

Kategorie ‘Kritiken’

Kritik: Zwei vom alten Schlag (2013)

Dreißig Jahre nach ihrem letzten Kampf, lassen sich die verfeindeten Ex-Box-Profis Billy „The Kid“ McDonnen (Robert de Niro) und Henry „Razor“ Sharp (Sylvester Stallone) vom Sohn ihres einstigen Promoters zu einer Revanche überreden. Beim letzten Mal ging „The Kid“ zu Boden – natürlich nicht der einzige Konflikt, den beide miteinander auszufechten haben…

Es ist das Gipfeltreffen zweier Kinoikonen: Nach über 40 gemeinsamen Karrierejahren – und 16 Jahre nach ihrem ersten Zusammentreffen in James Mangolds Thriller „Cop Land“ – stehen sich Sylvester Stallone und Robert de Niro wieder auf der Leinwand gegenüber – um sich (wie könnte es anders sein?) ordentlich die Köpfe einzuschlagen. 1976 betrat Stallone erstmals als „Rocky“ den Ring, vier Jahre später zog sich de Niro in Martin Scorseses „Wie ein wilder Stier“ die Boxhandschuhe über. Wer sich also gefragt hat, wie anno 2013 ein Duell zwischen Rocky Balboa und Jake La Motta aussehen könnte, bekommt hier zumindest teilweise eine Antwort: Sichtlich gealtert – nicht unbedingt in Würde – und längst auf dem Zenit jahrelanger Selbstdemontage angekommen, sind die Bewegungen etwas ungelenker geworden und die Hiebe nicht mehr ganz so treffsicher. Alles halb so schlimm: Die Zeit hinterlässt ihre Spuren, im Kino wie im Leben. Dass sich die Trefferquote der Pointen noch meterweit unter der zweier abgehalfterter, untrainierter Ex-Box-Profis befindet, ist da schon eher ein Problem – der bemüht wortwitzige deutsche Verleihtitel (im Original heißt der Film schlicht „Grudge Match“, was soviel bedeutet wie „erbitterter Zweikampf“) kann durchaus als repräsentativ angesehen werden für das Gag-Niveau des Films.

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 Geschrieben am 19. Januar 2014 - 15:30 Uhr von Kino7.de

Blu-Ray Kritik: Redemption – Stunde der Vergeltung

Der desertierte Special-Forces-Soldat Joey Jones (Jason Statham) lebt als Obdachloser in den Gossen Londons, um sich vor dem Militärgericht zu verstecken. Mit Hilfe von Alkohol und seiner ebenfalls obdachlosen Freundin Isabel (Victoria Bewick) versucht er seine traumatische Vergangenheit zu verarbeiten. Als eines Tages brutale Schläger auftauchen und Joey durch die Straßen jagen, findet er Unterschlupf in einem leerstehenden Luxusapartment. Zufällig findet Joey heraus, dass der Eigentümer den ganzen Sommer in seiner Zweitwohnung in den Staaten verbringt, und so nutzt er die Chance sich ein neues Leben aufzubauen. Aufgrund seiner Kampferfahrung findet Joey schnell einen gutbezahlten Job bei der chinesischen Mafia, wobei er seine Einnahmen überwiegend spendet. Doch als dann plötzlich Isabels Leiche gefunden wird, vergisst Joey seine Prinzipien und macht sich auf die Suche nach dem Mörder, um grauenhafte Rache zu üben.

Nach “Snitch – Ein riskanter Deal” mit Dwayne Johnson ist “Redemption” der nächste Film, der mit einem Action-Star in einer coolen Pose auf dem Cover wirbt, in Wirklichkeit aber so viel mehr zu bieten hat. “Redemption” ist vielmehr eine gelungene Mischung aus Thriller und Drama. Die Geschichte um den gefallenen Soldaten, der sich im Londoner Untergrund ein neues Leben aufbaut, ist nämlich alles andere als ein opulentes Feuerwerk an Explosionen und fliegenden Fäusten.

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 Geschrieben am 15. Januar 2014 - 11:21 Uhr von Kino7.de

Kritik: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (2013)

Unsere Filmkritik zu DAS ERSTAUNLICHE LEBEN DES WALTER MITTY mit Ben Stiller und Kristen Wiig in den Hauptrollen.

Walter Mitty ist ein klassischer Jedermann. Seine Arbeit als Archivar für Fotonegative im Verlag des renommierten LIFE-Magazins wird nicht genug gewürdigt und durch die fortschreitende Digitalisierung zunehmend obsolet, seine Traumfrau, Kollegin Cheryl, traut er sich nicht einmal über eine Dating-Seite zu kontaktieren, geschweige denn im wirklichen Leben anzusprechen. Um Abstand von seinem frustrierenden Alltag zu bekommen, träumt er sich regelmäßig in alternative Realitäten, in denen er der Held ist. Als das LIFE-Magazin schließlich vor dem Aus steht und er seinen Job zu verlieren droht, ist er jedoch gezwungen, auch im wirklichen Leben zu handeln. Er soll ein geheimnisvolles und verschollen geglaubtes Foto finden, das die Titelseite der letzten Ausgabe von LIFE zieren soll – der Beginn einer abenteuerlichen Suche…

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 Geschrieben am 31. Dezember 2013 - 11:17 Uhr von Kino7.de

Kritik: Jung & Schön (2013)

Bezahlter Sex bereits im Jugendalter? Wie skandalös! Die Prostitutionsgeschichte des französischen Regisseurs Francois Ozon ist hingegen alles andere als eklatant. Auf dem Filmfest Hamburg feierte JUNG & SCHÖN in diesem Jahr seine Deutschlandpremiere. Am 14. November startet das behutsame Drama endlich auch in den bundesweiten Kinos und lässt uns in eine Welt eintauchen, die eines der ältesten Gewerbe in ein ganz anderes Licht rücken lässt …

Kurz vor ihrem 17. Geburtstag schläft die hübsche Isabelle im Sommerurlaub das erste Mal mit einem Jungen – ein Ereignis, das sie unbeeindruckt und ernüchtert zurücklässt. Mit Beginn des neuen Schuljahres verabredet sie sich über das Internet mit Männern, die sie für Sex bezahlen. 300 Euro pro Treffen berechnet sie ihren meist älteren Kunden, das versteckte Geldbündel im Kleiderschrank wächst schnell an. Weder ihre Familie noch Freunde ahnen, was sie an ihren Nachmittagen treibt. Als ihr Doppelleben durch einen tragischen Zwischenfall auffliegt, sind die Eltern fassungslos. Doch während Isabelles Mutter sich mit Selbstvorwürfen und der Frage nach dem Warum quält, schweigt Isabelle beharrlich. (Quelle: Presseheft JUNG & SCHÖN)

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 Geschrieben am 21. November 2013 - 15:52 Uhr von Kino7.de

Kritik: Captain Phillips (2013)

Der irische Regisseur Paul Greengrass (DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG, FLUG 93) ist zurück. Drei Jahre nach seinem Polit-Action-Thriller GREEN ZONE entführt er uns nun mit CAPTAIN PHILLIPS in eine erschreckende und dennoch höchst realistische Welt zwischen Globalisierung und Piraterie des zwanzigsten Jahrhunderts. Unterstützt wird er dabei von dem zweifachen Oscar-Preisträger Tom Hanks (CAST AWAY, PHILADELPHIA) und dem bis dato unbekannten somalisch-amerikanischen Newcomer Barkhad Abdi. Das auf einem realen Fall basierende Geiseldrama CAPTAIN PHILLIPS läuft seit dem 14. November bundesweit in den deutschen Kinos.

CAPTAIN PHILLIPS beschreibt auf äußerst vielschichtige Art und Weise die Entführung des US Containerschiffs Maersk Alabama durch somalische Piraten im Jahr 2009. Im Mittelpunkt steht die Beziehung zwischen dem kommandierenden Offizier der Alabama, Kapitän Richard Phillips (der zwei fache Oscar Preisträger Tom Hanks), und dem somalischen Piratenkapitän Muse (Barkhad Abdi), der ihn entführt. Phillips und Muse geraten auf einen unumkehrbaren Kollisionskurs, als Muse und seine Crew das unbewaffnete Schiff von Phillips ins Visier nehmen. In der Folge kommt es zu einer äußerst verfahrenen Pattsituation und die beiden Männer finden sich 145 Meilen vor der somalischen Küste Kräften ausgeliefert, die jenseits Ihrer Kontrolle liegen. (Quelle: Sony Pictures Releasing Kurzinhalt)

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 Geschrieben am 19. November 2013 - 11:26 Uhr von Kino7.de

DVD-Kritik: Promised Land (2013)

Im Wirtschafts-Drama PROMISED LAND versucht Matt Damon eine komplette Kleinstadt von den Vorteilen des ‘Frackings’ zu überzeugen. Dabei stößt er auf einen unerwarteten Widerstand, der ihn letztendlich an seinen eigenen Idealen zweifeln lässt.

Steve Butler (Matt Damon) ist führender Vertreter der Erdgas-Firma “Global Crosspower Solutions”. Seine Aufgabe ist es, Schürfrechte von den Landwirten zu erwerben, damit die Firma auf den Feldern nach Erdgas bohren kann (Fracking). Da Butler selbst auf einer Farm aufgewachsen ist, versteht er es wie kein anderer, das Vertrauen der ländlichen Zivilisation zu gewinnen. Zusammen mit seiner Kollegin Sue Thomason (Frances McDormand) wird Butler in eine von der Wirtschaftskrise gebeutelten Kleinstadt in Pennsylvania geschickt, um den Bewohnern ihr Land weit unter Wert abzukaufen. Doch der vermeintlich todsicherer Job entpuppt sich schnell als Herausforderung: Der angesehen Lehrer und ehemalige Ingenieur Frank Yates (Hal Holbrook) hat sich im Vorfeld bestens über die möglichen “Nebenwirkungen” des Frackings informiert und sieht es als seine Pflicht an, die Bewohner darüber aufzuklären. Zu allem Überfluss bekommt es das Karriere-Pärchen dann noch mit dem Umweltaktivisten Dustin Noble (John Krasinski) zu tun, der eine regelrechte Hetzjagd gegen die beiden ausrichtet. Der Job wird für die beiden Vertreter verdammt schwer … aber nicht unmöglich.

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 Geschrieben am 19. November 2013 - 10:44 Uhr von Kino7.de

Kritik: Escape Plan (2013)

Am 14. November 2013 startet ESCAPE PLAN mit Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger in den deutschen Kinos. Nach der THE EXPENDABLES-Reihe müssen die beiden Filmveteranen ohne die Unterstützung ihrer Schauspielkollegen auskommen. Kino7 hat sich vorab den Actionthriller ansehen dürfen, und ob die Kinokarte auch wirklich ihr Geld wert ist, erfahrt ihr jetzt!

Sicherheitsexperte Ray Breslin (Sylvester Stallone) konstruiert Hochsicherheitsgefängnisse auf der ganzen Welt und testet sie im Selbstversuch auf ihre Ausbruchssicherheit. Als er für die CIA ein geheimes High-Tech-Gefängnis, genannt „Das Grab“, auf Herz und Nieren prüfen soll, merkt er zu spät, dass man ihn in eine Falle gelockt hat. Plötzlich ist er ohne Kontakt zur Außenwelt dem sadistischen Gefängnisdirektor Hobbes (Jim Caviezel) und seinen brutalen Wärtern ausgeliefert. Einzig der undurchsichtige Häftling Emil Rottmayer (Arnold Schwarzenegger) scheint auf seiner Seite zu sein. Mit ihm schmiedet er einen Fluchtplan, muss aber bald feststellen, dass er in einer meisterlichen Umsetzung seiner eigenen Sicherheitsempfehlungen gefangen ist. Um zu entkommen und herauszufinden, wer ihn austricksen will, muss Ray die nicht vorhandene Lücke im eigenen System finden … (Quelle: Presseheft ESCAPE PLAN)

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 Geschrieben am 14. November 2013 - 1:46 Uhr von Kino7.de

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