From Paris with Love

 Geschrieben am 9. März 2010 - 6:48 Uhr von Kino7.de
 
Dt Start:
25. März 2010
Verleih:
Universum Film
FSK:
16
Genre:
Action/Thriller
Länge:
93 Minuten
Land:
USA

 ★★★☆☆ 

James Reese (Jonathan Rhys Meyers) ist ein ehrgeiziger junger Agent, der – getarnt als Assistent des US-Botschafters in Paris – jedoch ein eher ruhiges Dasein führt. Das ändert sich schlagartig, als ihm für einen neuen Fall der ausgebuffte Agent Charlie Wax ( John Travolta ) zur Seite gestellt wird. Wax ist ein wahrer Albtraum: laut, ordinär und draufgängerisch. Sehr schnell jedoch begreift Reese, dass die unkonventionellen Methoden seines Kollegen sie selbst aus den ausweglosesten Situationen retten. Zunächst auf die Spur von Drogenhändlern angesetzt, erweist sich der Fall rasch als hoch brisant: ein Gipfeltreffen soll das Ziel eines Terroranschlags werden und Reese’ schöne Freundin Caroline (Kasia Smutniak) scheint darin verwickelt zu sein…

 

 

Filminhalt:

Das Leben von James Reese (Jonathan Rhys Meyers) verläuft ziemlich unspektakulär, wenn man berücksichtigt, dass er eigentlich als Agent arbeitet. Getarnt als persönlicher Assistent des US-Botschafters in Paris darf er bei geheimen Einsätzen hier und da mal ein paar Nummernschilder abschrauben oder eine Wanze anbringen, aber das war es auch schon mit dem aufregenden Job. Ansonsten verbringt der kultivierte und gebildete Reese seine Zeit mit Schachspielen, hat ein schickes Appartement, eine bezaubernde Freundin (Kasia Smutniak) und trinkt Rotwein zum Jazz. Ein gediegenes, aber auch gepflegt langweiliges Leben.

Doch das ändert sich schlagartig. Ein konspirativer Anruf genügt und nichts ist mehr wie es war. Reese wird zum Flughafen beordert, um seinen neuen Partner abzuholen: Charlie Wax (John Travolta). Und dieser Typ ist ein wahrer Albtraum. Laut, ordinär, mit Ringen und Ketten behängt, ein Proll, der die französischen Zollbeamten zusammenfaltet, weil er seine geliebten Energy-Drinks nicht einführen darf. Reese löst das Problem elegant mit einem Diplomatenaufkleber, nur um wenig später festzustellen, dass Wax in den Dosen seine ganz persönliche Waffe „Miss Jones“ in Einzelteilen ins Land geschmuggelt hat. Kurz darauf muss Reese außerdem erkennen, dass Wax sie auch einsetzt – und das, ohne mit der Wimper zu zucken. Mit seinen eigenwilligen, unvorschriftsmäßigen Arbeitsmethoden ist der ausgebuffte Agent das genaue Gegenteil des bedachten Reese. Denn Wax schießt erst und stellt dann die Fragen.

Als beide ein China-Restaurant aufsuchen, nimmt Wax den Laden innerhalb von Minuten komplett auseinander und erledigt in einem kurzen Prozess die gesamte Belegschaft bis auf einen einzigen Kellner. Dieser soll die beiden zu seinen Hintermännern führen. Denn was Reese bisher verborgen blieb, ist, dass das vermeintliche Restaurant in Wirklichkeit als Drogenumschlagplatz für riesige Mengen an Kokain dient. Zwischendurch noch schnell eine renitente Streetgang ausgeschaltet und schon sind Wax und Reese, der mittlerweile gar nicht mehr weiß, wie ihm geschieht, in einen Drogenkrieg verwickelt, der ziemlich schnell ungeahnte Dimensionen annimmt. Endlich weiht Wax seinen jungen Kollegen in die wahren Hintergründe ihrer Ermittlungen ein: Das Drogengeschäft dient nur zur Finanzierung einer Terrorzelle, die es auszuschalten gilt. Über die Hintermänner der Chinesen gelangen Wax und Reese an pakistanische Terroristen, die in einem Pariser Vorstadt-Ghetto einen Anschlag vorbereiten. im Verlauf eines gewaltigen Shootouts gelingt es Wax schließlich, die meisten Terroristen in die Luft zu jagen und zu erschießen, während Reese in der konspirativen Wohnung Fotos von sich entdeckt und verblüfft feststellen muss, dass er von den Terroristen beschattet wurde. Aber warum? …

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