Hier kommt Lola – Cast / Crew

 Geschrieben am 4. Februar 2010 - 6:34 Uhr von Kino7.de
 
Dt Start:
04. März 2010
Verleih:
Constantin Film
FSK:
6
Genre:
Komödie
Länge:
unbekannt
Land:
Deutschland

 ★★☆☆☆ 

Lola ist ein aufgewecktes neunjähriges Mädchen aus Hamburg – mit einer Vorliebe für brasilianische Musik, einer Schwäche für Mulla-Hulla-Kaugummis, einer Frosch-Phobie und sehr viel Phantasie – weswegen Lola oft erstaunliche Dinge passieren.

 

 

 

 

Darsteller:

    Meira Durand (Lola)

Meira Durand wurde im Jahr 2000 in Köln geboren. Heute lebt sie mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder in Berlin. Nachdem ihre Geigenlehrerin auf Meiras Gesang aufmerksam wurde, empfahl sie ihr, sich für das Kinderensemble an der Komischen Oper Berlin zu bewerben. Nach bestandenem Aufnahmetest gehört sie dort seit Ende 2007 zum festen Ensemble und durfte bereits in PINOCCHIO und LA BOHÉME mitwirken. Als LOLA darf sie nun ihre erste Hauptrolle übernehmen.

 

    Felina Czycykowski (Flora „Flo“)

Felina Czycykowski (sprich: Tschi-tschi-kowski) ist 10 Jahre alt und wohnt in Berlin. In der ersten Klasse wurde sie in die Sport-Eliteschule Werner-Seelenbinder für die Sportart Eiskunstlaufen aufgenommen. 2008 wurde die damals Achtjährige sogar Berliner Meisterin. Ein Grund für die zweimalige Olympiasiegerin Katarina Witt, Felina zu ihrer Abschiedstournee einzuladen. Das Eiskunstlaufen brachte Felina auch zum Film. Bei einem Wettkampf wurde eine Castingagentin auf ihr darstellerisches Talent aufmerksam. Neben dem Sport liest Felina in jeder freien Minute, außerdem singt und tanzt sie für ihr Leben gern.

 

    Fernando Spengler (Fabio „Papai“ Veloso)

Der junge Kubaner studierte zunächst an der Musikhochschule „Escuela Nacional de Artes“ in Havanna und wurde von dort, noch vor seinem Abschluss, als Solist an das renommierte „Cabaret Tropicana” geholt. Nach einem Casting der Stage Entertainment in Kuba wurde Fernando vom Fleck weg engagiert und landete im Ensemble des Musicals „Der König der Löwen“ am Hafentheater Hamburg. In der Erfolgsproduktion übernahm er die Hauptrolle des Simba. Seine Rolle als Lolas Vater Fabio „Papai“ Veloso ist die erste Kinorolle für den vielseitigen Künstler.

 

    Julia Jentsch (Viktualia „Vicky“ Veloso)

Julia Jentsch ist Absolventin der Staatlichen Schauspielschule Ernst Busch in Berlin. International bekannt wurde sie durch ihre Verkörperung der Sophie Scholl in SOPHIE SCHOLL – DIE LETZTEN TAGE (Regie: Marc Rothemund, 2005), der 2006 für den Oscar® nominiert wurde. Im Jahr zuvor hatte Julia Jentsch für den gleichen Film zahlreiche Darstellerpreise gewonnen. So erhielt sie den Deutschen Filmpreis, den Silbernen Bären als Beste Schauspielerin sowie den Europäischen Filmpreis als Best European Actress. In weiteren wichtigen Rollen war Julia Jentsch in DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI (Regie: Hans Weingartner, 2004), der im Wettbewerb der Filmfestspiele in Cannes lief und für den sie mit dem Bayerischen Filmpreis als Beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet wurde, in SCHNEELAND (Regie: Hans W. Geißendörfer, 2004) und in ICH HABE DEN ENGLISCHEN KÖNIG BEDIENT (Regie: Jirí Menzel, 2006) zu sehen. 2007 spielte sie die EFFI in der Verfilmung des Klassikers von Theodor Fontane. Zuletzt sah man sie in der Bestseller-Verfilmung des Romans TANNÖD (Regie: Bettina Oberli) im Kino, in der sie die Hauptrolle spielt. Ihre Theaterkarriere begann Julia Jentsch an den Kammerspielen in München, wo sie von 2001 bis 2006 festes Ensemblemitglied war. Dort spielte sie unter anderem in „Lulu Live“ (Regie: Luk Perceval), „Die Nibelungen“ (Regie: Andreas Kriegenburg), „Antigone“ (Regie: Lars Ole Walburg) und „Othello“ (Regie: Luk Perceval). Im Jahr 2002 wurde sie von der Zeitschrift „Theater heute“ als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet. Ende 2008 spielte sie am Schauspielhaus Zürich unter der Regie von Peter Zadek „Major Barbara“.

 

    Nora Tschirner (Penelope Agatha Livia Steg)

Nora Tschirner, 1981 in Berlin geboren, wurde als Moderatorin von diversen Sendungen des Musiksenders MTV bekannt. Parallel spielte sie erste Rollen in deutschen Kino- und Fernsehfilmen. Zu ihren ersten Fernseherfolgen gehörte die Hauptrolle der Paula in der ARD-Vorabendserie „Sternenfänger“. Es folgten weitere deutsche und internationale Kinoproduktionen wie z. B. die Hauptrolle in Anno Sauls KEBAB CONNECTION (2004), in Ute Wielands FC VENUS (2006), Til Schweigers KEINOHRHASEN (2007), an der Seite von Rick Kavanian in MORD IST MEIN GESCHÄFT, LIEBLING (2008) von Sebastian Niemann sowie in BON APPETIT unter der Regie des Spaniers David Pinillos. Seit Dezember 2009 läuft ZWEIOHRKÜKEN in den deutschen Kinos, den sie wieder mit Til Schweiger drehte. Ab Januar 2010 sieht man sie in VORSTADTKROKODILE 2. Nora Tschirner spielte bereits im ersten Teil der VORSTADTKROKODILE, der ebenfalls unter der Regie von Christian Ditter entstand.

 

    Axel Prahl (Felix Jungherz)

Axel Prahl wurde am 26. März 1960 in Eutin geboren und wuchs in Neustadt in Ostholstein auf. Er studierte zunächst Mathematik und Musik an der Pädagogischen Hochschule in Kiel und wechselte nach wenigen Semestern auf die Schauspielschule der gleichen Stadt. Anschließend folgten Engagements, unter anderem am Schleswig Holsteinischen Landestheater und am Berliner Renaissance-Theater und an weiteren Bühnen mit stets wachsendem Erfolg. Anfang der Neunziger zog Axel Prahl nach Berlin, wo die Bühne des GRIPS-Theaters seine zweite Heimat wurde. Zahlreiche Rollen bei Film und Fernsehen folgten schnell, nachdem ihn Andreas Dresen 1998 für seinen NACHTGESTALTEN entdeckte. Mit dem Regisseur aus Potsdam drehte Prahl mehrere Filme, die allseits begeistert aufgenommen wurden wie u.a. DIE POLIZISTIN (2000), HALBE TREPPE (2001) oder WILLENBROCK (2004). Seit 2002 bildet er mit Jan-Josef Liefers zusammen das Ermittlerteam des „Tatort“ aus Münster. Inzwischen gilt Prahl als einer der profiliertesten Schauspieler seiner Generation und wurde mit zahlreichen renommierten Auszeichnungen wie dem Preis der deutschen Filmkritik (2006 für WILLENBROCK), dem Bayerischen Filmpreis (2002 für HALBE TREPPE) und bereits zweimal mit dem Grimme-Preis (2001 für DIE POLIZISTIN; 2003 für „Die Hoffnung stirbt zuletzt“) geehrt. Hoch gelobt wurde er auch für sein Spiel in MONDKALB von Sylke Enders oder Bernd Böhlichs DU BIST NICHT ALLEIN. Derzeit dreht Prahl mit Anna Maria Mühe und Max von Thun IN DER WELT HABT IHR ANGST unter der Regie von Hans W. Geissendörfer.

 

    Margarita Broich (Aurelia Jungherz)

Margarita Broich studierte zunächst Fotodesign in Dortmund und arbeitete im Anschluss als Theaterfotografin mit Claus Peymann in Bochum zusammen. Erst dann entschied sie sich für das Schauspiel-Studium an der Hochschule der Künste in Berlin. Am Theater spielte Margarita Broich u.a. unter der Regie von Theatergrößen wie Einar Schleef, George Tabori, Robert Wilson, Christoph Schlingensief und Heiner Müller, in dessen Hamlet-Inszenierung sie an der Seite von Ulrich Mühe die Ophelia gab. Margarita Broich spielte in Kinofilmen wie SALTIMBANK (Regie: Jean Claude Biette, 2003), WOLFSBURG (Regie: Christian Petzold, 2003), ZWILLINGE (Regie: Ben Sombgaart, 2004), der für den Oscar als „Bester ausländischer Film“ nominiert war, und WARUM MÄNNER NICHT ZUHÖREN UND FRAUEN SCHLECHT EINPARKEN (Regie: Leander Haußmann, 2007) mit. Zuletzt stand die vielseitige Darstellerin für Matthias Glasners THIS IS LOVE und UNTER BAUERN (Regie: Ludi Boeken) an der Seite von Armin Rohde und Veronica Ferres vor der Kamera. Anfang 2009 sah man sie in der internationalen Produktion DER VORLESER (Regie: Stephen Daldry) sowie in der Fontane-Neuverfilmung EFFI (Regie: Hermine Huntgeburth). Darüber hinaus wirkte Margarita Broich in zahlreichen TVProduktionen mit, so war sie etwa in „Rote Erde“ (Regie: Klaus Emmerich, 1988), „Bella Block – Finale Grande“ (Regie: Christian von Castelberg, 1999) und „Dem Himmel sein Dank“ (Regie: Dagmar Damek, 2005) dabei. Mit Hermine Huntgeburth arbeitete sie für den TV-Zweiteiler „Teufelsbraten“ (2008) zusammen. Zuletzt sah man sie Ende 2009 im Kino – in LIEBE MAUER von Peter Timm und in Matthias Glasners THIS IS LOVE.

 

    Karoline Chmelensky (Annalisa)

Die Neunjährige stand 2006 zum ersten Mal für den ARTE-Fernsehfilm „Ein verlockendes Angebot“ von Birgit Quastenberg vor der Kamera. Ein Jahr später spielte sie in Jörg Pilawas „Märchenquiz“ mit, gleich im Anschluss noch in der Kika-Sendung „Löwenzahn“ und in der von Jan Markus Linhof inszenierten SAT 1-Serie „Die dreisten Drei“. In ihrer Freizeit lernt die sehr musikalische Karoline Englisch, übt ansonsten viel Violine, tanzt leidenschaftlich gerne Ballett und trainiert sehr intensiv die Kampfsportart Tae Kwon Do.

 

    Sandra Borgmann (Frau Wiegelmann)

Sandra Borgmann wurde 1974 in Mülheim an der Ruhr geboren und machte dort auch ihr Abitur. Ab 1993 besuchte sie die Folkwang-Hochschule in Essen, wo sie 1996 ihr Schauspiel-Diplom erhielt. 1999 sah man sie in Helmut Dietls Kinofilm LATE SHOW. In dem international mehrfach ausgezeichneten Kultfilm OI WARNING! spielte sie eine Hauptrolle. 2005 war sie in der internationalen Kinoproduktion DIE BLUTHOCHZEIT, in UNTER DEM EIS, FC VENUS und REINE FORMSACHE im Kino zu bewundern. Darauf folgten 2007 DER BAADER MEINHOF KOMPLEX und CHAMPAGNER KANN NICHT SCHADEN. Der Kinofilm STREIFLICHTER mit Sandra Borgmann in der Hauptrolle ist im Rahmen der Hofer Filmtage 2009 gelaufen. Seit Beginn ihrer Karriere übernahm Sandra Borgmann auch viele Fernseh-Rollen, darunter mehrere Auftritte in Tatort-Folgen. Bereits zweimal erhielt sie eine Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Schauspielerin (Nebenrolle). Sie spielt auch immer wieder Theater, vor allem unter der Regie von Brian Michaels in der WildLife Group.

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