Insidious 2 kommt 2013 in die Kinos

 Geschrieben am 5. Februar 2012 - 21:12 Uhr von Kino7.de

Die Erfolgsrezepte für Horrorfilme sind ebenso vielfältig wie interessant. Kamen im Laufe des letzten Jahrzehnts vor allem blutige, effektgeladene Splatterfilme wie Saw oder Hostel in Mode, wendet sich der Trend aktuell jenen Filmen zu, die den Zuschauer mehr durch unheimliche Ereignisse anstelle von allzu übertriebenen Blutkaskaden gruseln wollen. Die Produktionskosten für diese Filme halten sich meistens in Grenzen, im Kontrast dazu ist ihr Erfolg teilweise beeindruckend.

So auch bei Insidious. Der 2010 erschienene Horrorfilm knüpft vom inhaltlichen Stil und der Aufmachung stark am zuvor erschienen Paranormal Activity an. Ähnlich wie dieser versucht er durch eine unheimliche Atmosphäre und sich langsam häufende paranormale Ereignisse Grusel heraufzubeschwören, anstatt den Zuschauer allzu sehr mit Effekten zu überhäufen. Er verzichtet allerdings auf den wackeligen, dokumentarischen Kamerastil von Paranormal Activity.

Der Erfolg war groß. Der Film spielte weltweit rund 155 Millionen Dollar in die Kinokassen ein – verglichen mit den 1,5 Millionen Dollar Produktionskosten eine eindrucksvolle Bilanz, hat sich die finanzielle Investition doch rund verhundertfacht. Nach diesem Erfolg ist es nicht sehr verwunderlich, dass die Produzentehttp://www.kino7.de/wp-admin/post.php?post=10674&action=editn bereits den nächsten Teil fest im Blick haben.

Der nächste Teil von Insidious soll im Laufe des Jahres gedreht werden und schließlich 2013 in den Kinos anlaufen – über den genauen Kinostart gibt es noch keine näheren Informationen. Die Schöpfer bleiben dieselben wie beim ersten Teil. Der Produzent ist erneut Jason Blum, bereits von Filmen wie Der Vorleser und dem bereits erwähnten Paranormal Activity-Franchise bekannt. James Wan, Regisseur der erfolgreichen siebenteiligen Saw-Horrorreihe, wird erneut die Regie leiten und Leigh Whannell, der schon für die ersten drei Saw-Filme das Drehbuch schrieb, tritt auch diesmal als Schöpfer der Story auf.

Über den Inhalt des Sequels ist noch nichts näheres bekannt; es ist allerdings davon auszugehen, dass der Teil mehr oder weniger direkt an die Story aus dem ersten Teil anknüpft. Insidious erzählte seinerzeit die Geschichte von einem Ehepaar, das frisch in ein neues Haus einzieht und daraufhin von einer Reihe unheimlicher Ereignisse überrascht wird – parallel dazu fällt ihr einziger Sohn bald in ein Koma. Schnell kommt der Verdacht auf, dass das Koma ihres Sohnes sowie die Reihe seltsamer Ereignisse beide in der Geschichte ihres neuen Hauses begründet liegen. Ob der nächste Teil diese Geschichte nahtlos weiterspinnt oder bloß eine verwandte erzählt, ist noch unklar. Die Produzenten glauben allerdings, dass Fans des ersten Teils auch der zweite sehr gefallen wird.

Bild: Sony Pictures

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