Kritik: Act of Valor (2012) – Film | Kino7.de

Kritik: Act of Valor (2012)

 Geschrieben am 2. Mai 2012 - 15:54 Uhr von Kino7.de

Der Film “Act of Valor” zeigt die atemberaubende Arbeit der US.Navy Seals , in Form eines noch nie dagewesenen Abenteuer.

Die Crew um Lotenent Rorke wird im Auftrag der Regierung nach Costa Rica geschickt, um dort vom Waffenschmuggler Christo, entführte CIA Agentin Morales zu befreien. Angekommen in Costa Rica, decken sie einen unglaublichen Terroranschlagsplan auf.

Christo und sein alter Freund Abu Shabal (gesuchter Terrorist) planen 16 Selbstmordanschläge in den USA. Jetzt liegt es an den Männern der US.NAVY die unschuldigen Bürger vieler Kontinente zu retten. Damit ihnen dies gelingen kann, müssen sie in das gefährliche von Drogenkartellen kontrollierte Grenzgebiet zwischen Mexiko und Amerika reisen. Neben diesem schwierigen Einsatz müssen sie die Balance nach Hause halten.

Am Anfang des Films wird man mit dem Schicksal einer Familie konfrontiert, die Ehefrau des Seals Mike ist schwanger und lässt ihren Mann zum Einsatz ziehen. Hier wird das erste mal die Dramatik solcher Einsätze gezeigt, indem die Frau weinend zusammenbricht aus Sorge um ihren Ehemann. Dadurch entwickelt sich bereits am Anfang des Film, eine emotionale Bindung zwischen Zuschauer und den Charakteren. Diese bleiben bei dem restlichen Film recht schwach,vielleicht liegt es daran das die Rollen in Wirklichkeit von echten Seals gespielt werden, und damit eine schauspielerische Glanzleistung außen vor bleibt. Und auch das bekannte Gesicht der Roselyn Sanchez kann nicht ansatzweise punkten, da diese Figur nur wenige Minuten des Films existiert.

Was jedoch die ganzen 110 Minuten vorhanden ist, ist die Darstellung von aufopferungsvollen, ehrlichen,tapferen Soldaten die ihr Leben für den anderen riskieren würden. Zu dieser Gelengenheit kommen sie auch entsprechend häufig, da es sich im Film um 5 Einsätze handelt, bei denen ein wahres Feuergefecht ausgeführt wird. Die Seals wissen genau, wie sie mit ihren Waffen umgehen müssen, durch die exellente Planung der Seals konnten die Szenen so echt wie möglich konstruiert werden.

Ohnehin besteht der Film hauptsächlich aus Schießereien und dem Kampf ums Überleben. Das ein solcher Film nicht ohne mindestens ein Opfer auskommen kann , ist klar. Aus diesem Grund wird dem Zuschauer am Ende des Films eine 5 Minütige Beerdigung präsentiert, die einem gefallenen Seal dient.

Wer also ein gewisses Maß an Emotionen bekommen möchte, kann dieses bei Act of Valor. Wenn es plötzlich darum geht, sich oder ein ganzes Team zu retten, mutieren die Soldaten zu echten Helden und opfern ihr Leben.

Aber auch die Geschichte von Mike und seiner Frau bewegt einen den ganzen Film über. Der Gedanke ob er diesen Einsatz überleben wird, ist ständig dabei. Jedoch kommt man hier hin und wieder mit den Charakteren durcheinander, da auf diese kaum eingegangen wird.

Am Anfang des Film gibt es ein kleines Lagerfeuer der Seals, in dem sie sich kurz vorstellen. Eine größere Handlung wollte man wohlmöglich auch nicht einbauen, da die Seals zu wenig schauspielerische Erfahnrung mitbringen.

Der Großteil des Films besteht aus den Einsätzen der Seals, bei denen die Waffen kaum ruhig stehen. Für ein Budget von 12 Millionen Dollar, konnte eine perfekte Kameraführung konstruiert werden, die den Zuschauern die bestmögliche Sicht auf das Geschehen gibt.

Für Actionfans ein wahres Fest, für alle anderen jedoch auch sehr spannend. Durch die vorher aufgebaute emotionale Bindung zu den einzelnen Seals, beginnt eine Achterbahn der Gefühle.

 ★★★★☆ 

 
FSK:
16
Genre:
Action
Länge:
unbekannt
Dt Start:
24. Mai 2012
Verleih:
Universum Film
Land:
USA
Mit: Roselyn Sanchez, Alex Veadov, Jason Cottle und Nestor Serrano.

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