Mach ihn platt – den Zombie!

Denn ab dem 16. September erwartet uns „Resident Evil: Afterlife 3D“ in den Kinos und viele Menschen werden sich wieder einmal die Frage stellen: „Wie könnte ich in einer Resident-Evil-Welt überleben, geschweige denn selbst zum Zombie-Killer werden?“ Nun, nichts leichter als das:
Basics
Natürlich könnt ihr die schier endlose Masse an Fachliteratur zum Thema Survival-Guides durcharbeiten. Wenn ihr heute aber noch was Anderes vorhabt und trotzdem Bescheid wissen wollt, dann lest die folgenden Zeilen aufmerksam durch – euer Leben wird im Ernstfall davon abhängen!
Es muss zunächst mal allen klar sein, dass ein Zombie keinen Spaß versteht. Er ist ein lebender Toter und hat wahrlich andere Probleme, als auf Sex, Drugs und Rock’n‘Roll aus zu sein. Der Zombie ist in einer schwierigen Situation. Er hat Hunger auf lebendiges Fleisch und das ist genau das, was ihr an euren Knochen mit euch herumtragt. Um euch bis auf das Skelett abzunagen, würde der Zombie sein Leben geben, wenn er denn noch eins hätte. Er gibt nun also alles, was sein untoter Leib hergibt, um euch zu verfolgen und aufzufressen. Vor Zombies älterer Generationen konnte man noch spielend weglaufen – sie waren zu langsam und zu dumm, um einen cleveren Lebenden zu erwischen. Bei den Zombies modernerer Ausprägung könnt ihr das Thema Sprint und Dauerlauf gleich ad acta legen. Die Untoten sind heutzutage ganz schön fix unterwegs. Deshalb heißt es: kämpfen oder sterben oder noch schlimmer – selbst ein Zombie werden.
Um einem Zombie den Garaus zu machen gibt es nachweislich nur eine Möglichkeit. Ihr müsst seinen Schädel zertrümmern. Alles andere nutzt nix. Ein Zombie ohne Arme will immer noch fressen. Ohne Beine ebenso. Selbst ein sauber abgetrennter Zombiekopf ist noch längst nicht erledigt und würde nur zu gern in eine saftige Wade beißen. Wenn ihr also überleben wollt, müsst ihr euch zwangsläufig darauf einstellen untote Schädel zu spalten.
Körper und Geist
Die beste Waffe im Kampf Mensch gegen Widergänger ist immer noch ein gesunder Körper mit einem fitten Geist. Aber macht euch nichts vor: als fülliger Sofasportler habt ihr genauso wenig Überlebens-Chancen wie als aufgeblasener Anabolika-Android aus der Muckibude. Ihr solltet euch körperlich in einer athletisch ausgezeichneten Verfassung befinden, wenn ihr euch auf Zombiejagd begeben wollt – nicht mehr und nicht weniger.
Immer mit dem Brecheisen
Um den Einsatz weiterer geeigneter Waffen sollte man im Kampf gegen die lebenden Leichen aber auch kein Tabuthema machen. Eins ist jedoch von vornherein festzuhalten: Viel hilft NICHT viel! Anstatt Riesenknarren und säckeweise Munition mit sich herumzuschleppen, sollte man lieber auf Altbewährtes zurückgreifen, wenn man sich nicht allein durch Laufen schon völlig verausgaben möchte. Ein Brecheisen ist beispielsweise ein schönes Hilfsmittel, um einem Zombie die Birne einzuschlagen, bevor dessen Beißerchen an eurem Hintern nagen.
Waidmanns Heil
Da der Nahkampf prinzipiell ganz schön an die Substanz geht, sollte man auch aus der Ferne zuschlagen können. Der normale Actionfilm möchte uns immer möglichst große Maschinengewehre und Raketenwerfer für diese Aufgabe schmackhaft machen. Doch das ist reine Verschwendung! Das gute altmodische Jagdgewehr ist eine viel nützlichere Waffe. Es empfiehlt sich also für alle Zombiekiller-Novizen sich im nächstbesten Schützenverein anzumelden und dort fleißig zu üben. Wenn ihr euch bei der Anmeldung gleich als angehender Zombieschlächter vorstellt, dürftet ihr mit offenen Armen empfangen werden.
Gute Fahrt
Zum Schluss wenden wir uns wieder von den Schusswaffen ab und den handfesten Dingen zu. Er ist in der vergangenen Zeit oft gescholten worden, der spritschluckende, riesige, laute und stinkende SUV. Im Anbetracht der besonderen Lage während einer Zombieinvasion wird sich jeder Besitzer eines solchen Gefährts glücklich schätzen. Dann heißt es nämlich nicht mehr: „Wo stelle ich bloß meinen Hummer hin?“ Sondern nur noch: „Wo stelle ich meinen Hummer drauf?“ Während man normalerweise beim Parkmanöver auf andere Autos, Bordsteine und Fußgänger achten musste, sollte man im Kampf gegen die lebenden Leichen nun besonderes Augenmerk auf das korrekte Überfahren des Hirnkastens legen. Gelingt dem Fahrer dies, so kann er sicher sein, dass er in Zukunft einen Gegner weniger hat.
Zugegeben, das Leben als Zombiekiller ist nichts für schwache Nerven. Wer sich selbst ein Bild davon machen will, sollte am 16. September zu „Resident Evil: Afterlife 3D“ ins Kino pilgern und Alice (Milla Jovovich), der Fachfrau für Zombie-Entsorgung bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.









