Mein liebster Alptraum (Kinostart: 19.01.2012)

Patrick hingegen ist Gelegenheitsarbeiter, lebt die meiste Zeit aber vom Staat. Er haust als alleinerziehender Vater in einem Wohnwagen, trinkt gerne mal einen über den Durst und vergnügt sich gerne mit drallen Frauen.
Da die beiden Söhne aber beste Freunde sind, ist es unvermeidlich, dass sich auch die Eltern einmal kennenlernen. Natürlich ist die biedere Karrierefrau wenig begeistert als sie die Bekanntschaft mit dem vulgären Underdog macht. Doch ihr Ehemann lädt ihn zum Abendessen ein und beim Austauschen von Frauengeschichten freunden sich die beiden mehr und mehr an. Sogar so weit, dass François Patrick engagiert seine Wohnung zu renovieren. Als sich François dann auch noch für Patricks Sozialarbeiterin (Virginie Efira) zu interessieren beginnt, gerät Agathes Leben immer mehr aus den Fugen…
Regie führte Anne Fontaine („Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft“, „Das Mädchen aus Monaco“), die spezialisiert ist auf komplizierte Beziehungen. Die Idee für den Film ist zwar keine komplett neue, aber durchaus so vielversprechend, dass sie einige Überraschungen bereithalten könnte.
Obwohl der Film in der Mitte eine kleine Schwächeperiode aufweist, schaffen es die beiden Hauptdarsteller Isabelle Huppert („I’m not a F**king Princess“), eine Grande Dame des französischen Kinos und der grandiose belgische Comedian Benoît Poelvoorde („Nichts zu verzollen“) durch ihre Dialoge lange Zeit die Pointen des Films aufrechtzuerhalten. Nicht umsonst wird Benoît Poelvoorde des Öfteren mit Louis De Funès verglichen.
Fazit: „Mein liebster Alptraum“ ist eine erfrischende Romantikkomödie, die aber doch an einigen Stellen ernste Töne anschlägt. Doch richtig gut wird dieser Film erst durch die herausragenden Schauspieler.








