„SCREAM 4“ präsentiert: Exklusive Blogger-Kurzgeschichte

 Geschrieben am 2. Mai 2011 - 13:55 Uhr von Kino7.de

Ghostface kehrt zurück! Der Maskenträger aus der SCREAM-Reihe ist einer der kultigsten Metzler der Filmgeschichte. Nach langer Pause feiert er am Donnerstag, 5. Mai, mit SCREAM 4 sein Kino-Comeback.

Um die Wartezeit zu verkürzen, haben sich fünf Blogs gemeinsam mit dem Filmverleih Wild Bunch und dem Goldmann-Verlag eine ungewöhnliche Aktion ausgedacht: Der deutsche Horror- und Thriller-Autor Andreas Winkelmann hat extra für diese Kooperation eine Kurzgeschichte geschrieben, in der ein Killer in der Blogger-Szene unterwegs ist.

Die Geschichte wird nun hier exklusiv veröffentlicht: Jeweils ein Abschnitt pro Blog. Die komplette Kurzgeschichte könnt ihr also lesen, wenn ihr der Reihe nach alle Blogs absurft.

Ihr findet die einzelnen Teile der Geschichte hier:

TEIL 1: Kino7.de
TEIL 2: MMOTU.de
TEIL 3: MovieDealz.de
TEIL 4: MYOFB.de
TEIL 5: Kinofilmer.de

Und falls ihr danach gar nicht mehr genug vom gepflegten Grusel bekommen könnt, gibt es hier den Trailer zu SCREAM 4 zu sehen (http://www.youtube.com/watch?v=u-HUKLh-IJM) und hier Informationen zu Andreas Winkelmanns neuem Buch (http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=344228).

Aber genug der Vorrede, hier geht es zu unserem Teil der Geschichte von Andreas Winkelmann, die den schönen Titel „Blog-Buster“ trägt:

TEIL 1: Kino7.de

Das Mädchen sieht echt klasse aus. Zwar ist ihr Gesicht panisch verzerrt, und aus einer tiefen, klaffenden Wunde in ihrer rechten Wange, die bis auf den Kieferknochen geht, strömt jede Menge Blut, trotzdem strahlt sie noch diese anmutige Schönheit aus, die aus Jungs Helden werden lässt. Nur in Unterwäsche gekleidet, flüchtet sie einen leeren Gang hinunter, auf dem das grüne Notausgangsschild die einzige Lichtquelle ist. Beide Hände vorgestreckt taumelt sie auf eine Pendeltür zu, drückt sie auf und hinterlässt zwei blutige Abdrücke auf dem weißen Metall. Bevor die Türen zurückschwingen, wirft sie einen schnellen Blick über ihre Schulter, und sieht den riesigen Schatten an der Wand. Er folgt ihr noch immer.

Sie versucht zu rennen, stolpert und torkelt aber nur von einer Wand gegen die andere. Ihre nackten Füße platschen auf gelben Linoleumboden. Aus einer weiteren Stichwunde in ihrem Rücken, unterhalb der linken Schulter, fließt Blut und färbt ihren Slip rot. Sie spürt ihr Kräfte schwinden. In ihrem Kopf verschwimmt alles zu einer nebelartigen Substanz. Sie kennt sich nicht aus, weiß nicht wohin, rennt und stolpert, bis ihr die Kraft ausgeht, und sich vor ihren Augen alles zu drehen beginnt. Da, eine Tür! Sie stürzt hindurch und findet sich wieder in einem von PC-Monitoren nur diffus beleuchteten Raum. Dort steht ein großes, kastenförmiges Gerät mit einer tunnelartigen, sehr engen Röhre in der Mitte: ein Körperscanner, wie er zu medizinischen Zwecken benutzt wird. In der Dunkelheit erscheint ihr diese Röhre als ein ausgezeichnetes Versteck. Es widerstrebt ihr zwar, hinein zu kriechen, aber sie kann sich kaum noch auf den Beinen halten, ihr bleibt also gar nichts anderes übrig. Im Innern des Gerätes ist es dunkel, kalt und still, und sie hört nur noch ihren eigenen rasenden Atem und ihr dröhnendes Herz.

Doch dann öffnet sich leise die Tür, und jemand spricht mit melodischer Stimme: „Versteck dich ruhig, ich find dich doch, schaue auch ins kleinste Loch.“
Ein elektrisches Summen ertönt, und die gepolsterte Fläche, auf der sie liegt, setzt sich mit einem Ruck in Bewegung und fährt sie langsam, Zentimeter um Zentimeter, aus dem Gerät heraus. Das Mädchen zieht die Beine an, macht sich klein, versucht nach hinten zu krabbeln, doch dort gibt es kein Entkommen. Und vor dem einzigen Ausgang steht der Mann in schwarzem Umhang, die Hand hoch erhoben. Die lange Klinge eines Messers blitzt auf. Er sticht auf sie ein, wieder und wieder, während das Gerät sie unnachgiebig aus sich heraus schiebt, ohne dass sie sich dagegen wehren kann. Das Wort Körperscanner bekommt eine völlig neue Bedeutung, denn als das Mädchen sich nicht mehr rührt, kann man wirklich in ihren Körper hinein schauen.

Hallo , Freunde und Feinde meines Movietalk-Blogs! Diese Szene aus dem neuesten Horror-Streifen „Slasher on the floor“ hat mir am besten gefallen. Ich komme gerade mit meinem Mäuschen aus dem Kino ( man, die hat vielleicht gekreischt, solche Laute bekomme ich im Bett nicht aus ihr heraus ) und muss euch einfach sofort an dieser Szene teilhaben lassen. Echt klasse! Mein Tipp: Zieht euch den Film rein. Während der Dreharbeiten soll wirklich eine Schauspielerin ums Leben gekommen sein, und deren Vater befindet sich jetzt auf einem Rachefeldzug. Aber das ist sicher nur wieder ein PR-Gag, solche Sachen ziehen die in Hollywood ja dauernd ab.

Und da kommt auch schon die erste Reaktion! Man, ihr seit ja richtig schnell heute. Mal sehen, wen haben wir denn da? Hm, was soll denn der Mist. Habt ihr schon mal einen verschwommen Absender gesehen, so als ob im Drucker die Patrone leer gewesen wäre? Echt merkwürdig. Ich soll diesem Link folgen, steht da. Na gut, warum nicht. Scheint sich auch um so eine PR-Sache zu handeln. Ich kopiere den Inhalt gleich mal hier rein:

Weiter geht es hier:

TEIL 2: MMOTU.de
TEIL 3: MovieDealz.de
TEIL 4: MYOFB.de
TEIL 5: Kinofilmer.de

Vielen Dank für die schöne Kooperation an die anderen Blogs, an SCREAM 4 – und natürlich an Andreas Winkelmann.

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