Starportrait: Jennifer Aniston

Vergangenes Jahr war Aniston in dem Erfolgshit He’s Just Not That Into You (Er steht einfach nicht auf dich, 2009) und in der romantischen Komödie Love Happens (Love Happens, 2009) neben Aaron Eckhart zu sehen. 2008 spielte sie an der Seite von Owen Wilson in der erfolgreichen Adaption von John Grogans Roman Marley & Me (Marley & ich). Zu weiteren jüngsten Arbeiten zählt auch die romantische Komödie Management (Management, 2008) mit Steve Zahn. Unlängst beendete sie die Dreharbeiten an der Miramax-Produktion The Baster (2010) mit Jason Bateman.
Aniston hat zehn Staffeln der erfolgreichen Ensembleserie „Friends“ mit Courteney Cox-Arquette, Matt LeBlanc, Matthew Perry, David Schwimmer und Lisa Kudrow für NBC abgedreht. Für ihre Rolle als Rachel Green wurde sie fünf Mal für einen Emmy, zwei Mal für einen Screen Actors Guild Award und ebenfalls zwei Mal für einen Golden Globe vorgeschlagen. Ferner heimste sie vier People’s Choice Awards ein, gewann 2002 ihren ersten Emmy Award in der Kategorie Hauptdarstellerin einer Comedy-Serie und 2003 ihren ersten Golden Globe in derselben Kategorie.

Neben ihrem immensen Erfolg, den sie im Fernsehen feierte, verfolgte Aniston kontinuierlich auch ihre Karriere im Kinofilmbereich, wo sie mit sehr unterschiedlichen Rollen aufwartete. Sie spielte die Hauptrolle in der Erfolgs-Romcom The Break-Up (Trennung mit Hindernissen, 2006) mit Vince Vaughn, sowie in Friends With Money (Friends With Money, 2006), der sie in den Bereich der unabhängigen Produktionen zurückführte. Sowohl ihre schauspielerische Leistung als auch der Film selbst erhielten lobenswerte Kritiken. Auch in Rob Reiners Rumor Has It (Wo die Liebe hinfällt …, 2005) sowie in dem Thriller Derailed (Entgleist, 2005) mit Clive Owen hatte sie Parts.
An der Seite von Ben Stiller war sie in Universals Along Came Polly (… und dann kam Polly, 2004) zu sehen. Mit Jim Carrey und Morgan Freeman unterhielt sie das Publikum in dem Megahit Bruce Almighty (Bruce Allmächtig, 2003).
Ihre Rolle in Miguel Artetas von der Filmkritik geschätzten dritten Film, The Good Girl (The Good Girl, 2001), mit Jake Gyllenhaal, John C. Reilly und Zooey Deschanel brachte ihr eine Nominierung für einen Independent Spirit Award ein. Mit seiner Premiere im Rahmen des Sundance Film Festival 2002 erhielt der Film beste Kritiken. Fox Searchlight brachte ihn schließlich in die Kinos.
Zu ihrer Filmographie zählen ferner Stephen Hereks Rock Star (Rock Star, 2001) mit Mark Wahlberg, She’s The One (She’s The One, 1996) mit Cameron Diaz und von und mit Ed Burns, Glenn Gordon Carons Picture Perfect (Der gebuchte Mann, 1997) mit Kevin Bacon und Olympia Dukakis, ´Til There Was You (2 Singles in L.A., 1997) mit Jeanne Tripplehorn, Sarah Jessica Parker und Dylan McDermott, der von der Kritik gefeierte The Object of My Affection (Liebe in jeder Beziehung, 1998) mit Paul Rudd sowie Office Space (Alles Routine, 1998) und Dreams For An Insomniac ().
2006 gab Aniston mit dem Kurzfilm „Room 10“ als Teil der preisgekrönten Kurzfilmreihe Glamour Reel Moments ihr Debüt als Regisseurin.
Aniston, die griechischer Abstammung ist, verbrachte ein Jahr ihrer Kindheit mit ihrer Familie in Griechenland. Allerdings zog die Familie zurück nach New York, als ihr Vater eine Rolle in der Serie „Love of Life“ ergatterte. Zum ersten Mal Schauspielluft schnupperte sie im Alter von elf Jahren als Mitglied des Theaterclubs der Rudolf-Steiner-Schule. Aniston sagt, dass sie von der Schauspielerei schon immer fasziniert gewesen war, dass aber erst ihre Erfahrungen an der Rudolf-Steiner-Schule sie dazu ermutigten, diesen Weg auch einzuschlagen. „Die Schule war sehr freigeistig und unterstützte vor allem Kreativität und Individualität“, so Aniston. Durch die Schule entdeckte Aniston außerdem ihre Liebe zur Kunst. Als sie elf Jahre alt war, wurde eines ihre Bilder in einer Ausstellung im Metropolitan Museum of Art gezeigt.

Ihre professionelle Karriere als Schauspielerin begann sie als Studentin an der New Yorker High School of the Performing Arts. Nach ihrem Abschluss 1987 gewann Aniston Rollen in Off-Broadway-Produktionen wie „For Dear Life“ am New Yorker Public Theater oder „Dancing on Checker’s Grave“. 1989 wurde sie für ihre erste Fernsehrolle gecastet: als festes Mitglied der Serie „Molloy“. Auch in den Serien „The Edge“ oder „Ferris Bueller“ war sie als festes Ensemblemitglied zu sehen; einen kleineren Part spielte sie in „Herman’s Head“, und als Gast tauchte sie zum Beispiel in „Quantum Leap“ und „Burke’s Law“ auf.
Filmografie (Auswahl):
- Der Kautions-Cop (2010)
- Love Happens (2009)
- Er steht einfach nicht auf Dich! (2009)
- Marley und Ich (2008)
- Management (2008)
- Trennung mit Hindernissen (2006)
- Freunde mit Geld (2006)
- Wo die Liebe hinfällt (2005)
- …und dann kam Polly (2004)
- Bruce Allmächtig (2003)
- The Good Girl (2002)
- Rockstar (2001)
- Der Gigant aus dem All (1999)
- Alles Routine (1999)
- Liebe in jeder Beziehung (1998)
- Zwei Singles in L.A (1997)
- Der gebuchte Mann (1997)
- Steven Spielberg’s Director’s Chair (1996)
- Eine fürs Leben (1996)
- Eine fürs Leben (1996)
- Cafe Blue Eyes – Schlafloses Verlangen (1996)
- Leprechaun – Der Killerkobold (1993)
Bilder: gdcgraphics, Angela George und christopherharte









