Straw Dogs – Wer Gewalt sät (Kinostart: 01.12.2011)

Sie knüpfen Kontakt zu den Dorfbewohnern, mit denen sie sich anfangs blendend verstehen. Doch diese Freundlichkeit schlägt später in offene Antipathie um. Vor allem die Begegnungen mit Amys Ex-Freund aus High-School Tagen, Charlie (Alexander Skarsgård), führen zu körperlichen Auseinandersetzungen. Des Weiteren stößt der intellektuelle David oft mit den als Hinterwäldler dargestellten Dorfbewohnern an. Doch die Situation eskaliert richtig, als David den geistig zurückgebliebenen Niles aufnimmt, da dieser einen Mord begangen hat und nun das ganze Dorf hinter ihm her ist. Das ist die finale Konfrontation, bei der David beweisen muss, was für ein Typ er ist…
Der Film ist ein relativ nah am Original gehaltenes Remake des gleichnamigen Thrillers von Sam Peckinpah mit Dustin Hoffman in der Hauptrolle aus dem Jahr 1971. Das Original wurde eher kontrovers aufgenommen, hauptsächlich auf Grund der expliziten Darstellungen von Gewalt-, bzw. der Vergewaltigungsszene. Ob dies 2011 auch der Fall sein wird ist jedoch äußerst fragwürdig. Beiden Filmen liegt der Roman „The Siege of Trencher’s Farm“ zu Grunde.
Regie führte Rod Lurie („Rufmord – Jenseits der Moral“). Kate Bosworth („21“, „Gegen jede Regel“) überzeugt als Südstaatenschönheit, genauso wie James Marsden („X-Men“), der den Übergang vom harmlosen Drehbuchautor zum Ehemann mit unbegrenztem Beschützerinstinkt sehr glaubhaft darstellt. Außerdem dabei sind Alexander Skarsgård („True Blood“) und James Woods.
Insgesamt ist das Remake ziemlich nah am Original gehalten, jedoch zeitlich etwas angepasst, sodass es auf jeden Fall mithalten kann.








