The Artist (2011)

100 Minütige Unterhaltung in schwarz-weiß, stumm, also nur mit orchestraler Musik unterlegt, im legendären 4:3 Format, werfen den heutigen, 3D- und virtuelle-Effekte-verwöhnten Zuschauer völlig aus der Zeit. Man taucht ein in das vergangenes Jahrhundert á la „Charlie Chaplin“ oder „Dick und Doof“ und vergisst den visuellen Zeitsprung in die 20er Jahre schon nach wenigen Minuten völlig. Umso verblüffter verlässt man danach das Kino, wird einem doch klar, dass es „früher“ eben nur „so“ Gang und Gebe war.
Ein filmerisch spannendes Erlebnis, dass man einfach schätzen muss und das nebenbei noch durch hervorragende schauspielerische Leistung besticht. Auch Gefühle kommen in der Handlung, die den Absturz eines Stummfilmstars zu Tonfilmzeiten beschreibt, nicht zu kurz. Auch ohne Sprache, nur durch die Musik fühlt der Zuschauer mit und versetzt sich ohne Weiteres in die Lage der Protagonisten.








